THERAPIE

"Den Leib soll man nicht schlechter behandeln als die Seele."

Hippokrates, griechischer Arzt (Vater der Heilkunde)

Manuelle Therapie


MT bedeutet Manuelle Therapie. Sie ist eine eine der ältesten Naturheilmethoden und eine Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie. Bereits Hippokrates behandelte Patienten mit Beschwerden am Bewegungsapparat. In den letzten Jahrzehnten hat sich die MT durch Einflüsse der Chirotherapie und der Osteopathie stark weiterentwickelt.

Die Manuelle Therapie ist eine Methode, die sich mit der Untersuchung und Behandlung von Erkrankungen und Funktionsstörungen des menschlichen Bewegungssystems befasst. Ziel ist es, Schmerzen und Bewegungsstörungen zu lindern, indem nicht nur die Symptome behandelt werden. Die Manuelle Therapie will die Ursachen verstehen und daran arbeiten, diese zu beseitigen.



Orthopädische Manuelle Therapie


OMT steht für Orthopädische Manuelle/Manipulative Therapie. Ein Physiotherapeut mit dieser Zusatzbezeichnung hat eine von der IFOMPT anerkannte Weiterbildung durchlaufen. Die IFOMPT ist die Weltorganisation der Manualtherapeuten, die International Federation of Orthopaedic Manipulative Physical Therapists. Die IFOMPT wurde 1974 gegründet, um weltweit die höchsten Standards in der Untersuchung und Behandlung von Patienten mit Problemen am Bewegungssystem zu definieren und die Einhaltung dieser Standards zu gewährleisten.

Die Ausbildung der Deutschen Fachgruppe für Orthopädische Manuelle/ Manipulative Therapie e. V. (DFOMT) zum OMT ist eine umfangreiche Ausbildung und baut vertiefend auf das manualtherapeutische Wissen der Grundausbildung auf. Sie wird durch die IFOMPT kontrolliert, evaluiert und standardisiert, so dass sie das höchste fachliche Niveau eines Manualtherapeuten repräsentiert. Wissenschaftliches Arbeiten ist Grundlage und ebenso notwendiger Bestandteil der Ausbildung wie eine selbstverfasste wissenschaftliche Forschungsarbeit.

Der erfolgreiche Abschluss berechtigt den Physiotherapeuten zum Führen der international gültigen Zusatzbezeichnung OMT (engl.: Orthopaedic Manipulative Therapist) und zur therapeutischen Anwendung von Manipulationen. Die OMT verknüpft wissenschaftliche Arbeit in Form von aktuellen Forschungsergebnissen als Basisgerüst, die Untersuchung am Patienten mit objektiv messbaren Befunden und die daraus resultierende klinische Entscheidungsfindung zur Behandlung. Zur Untersuchung zählen die umfassende Anamnese und eine präzise systematische Untersuchung der betroffenen und gegebenenfalls verknüpften Körperabschnitte. In der Behandlung gleichen viele Techniken der Chiropraktik sowie Bereichen der strukturellen Osteopathie.

Die OMT kann nicht nur bei Schmerzen im Bewegungsapparat helfen. Auch körperliche Manifestationen von Störungen innerer Organe, welche man als Patient gar nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung bringt, können erfasst und mit behandelt werden.

Durch die Einflussnahme auf die neurologische Information, die Durchblutung und den Stoffwechsel der Körpergewebe können Blockierungen der Wirbelsäule zahlreiche Beeinträchtigungen verursachen.


Ziel dieses Therapieverfahrens ist es, Schmerzen zu reduzieren, Funktionsstörungen des gesamten Bewegungsapparates positiv zu beeinflussen und die Funktion blockierter Gelenke und ihrer umgebenden Strukturen wiederherzustellen und zu erhalten.






DFOMPT Logo

OMT in Bewegung (für Patienten)

OMT Deutschland (zur Fachgruppe)



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Viszerale Osteopathie


Osteopathische Behandlung innerer Organe

Die Viszerale Osteopathie befasst sich mit der Behandlung der inneren Organe (lateinisch: Viszera). Die meisten inneren Organe sind von einem bindegewebigen Netz, dem Bauchfell, umhüllt und durch Bindegewebe mit anderen Organen verbunden. Durch Fehlfunktionen der Organe aber auch durch äußere Einwirkungen wie Fehlhaltungen, Narben oder Entzündungen können die freie Beweglichkeit und Rhythmik gestört werden. Langfristig entstehen dadurch Verspannungen oder Verklebungen, die zu chronischen Überlastungssymptomen führen.

 

Folgen können beispielsweise sein eine Senkung von Blase, Uterus oder Niere mit Auswirkungen wie Menstruations- und Zyklusstörungen bis hin zu einer Inkontinenz.

 

Die Viszerale Osteopathie versucht, die Bewegungseinschränkung zu beheben und die fehlende Flexibilität des betroffenen Organs wiederherzustellen. Die Organe werden direkt und sanft behandelt. Es wird dabei die Beweglichkeit der Organe zueinander sowie zu ihrem stützenden Muskel- und Bindegewebe verbessert.

 

Eine wesentliche Aufgabe der osteopathischen Behandlung ist es somit, eine gute Balance zwischen den inneren Organen und dem muskuloskelettalen System wiederherzustellen.

Diagnostik


Bei Ihrem ersten Termin (60 min.) in meiner Praxis haben Sie zuerst einmal genügend Zeit, um mir Ihr Anliegen in Ruhe zu schildern. Ich werde Sie zur Diagnosefindung eingehend befragen und untersuchen sowie Ihnen erklären, wie die Behandlungsweise für Ihr Problem aussehen könnte. Sie haben Zeit um Fragen zu stellen oder sich an Modellen genau erklären zu lassen, wo bei Ihnen Störungen liegen. Die erste Behandlung findet direkt nach dem Erstgespräch und der eingehenden Untersuchung statt.

1. Zuhören

Es gibt viele Faktoren, die Auswirkungen auf Ihren Körper haben können. Deshalb höre ich Ihnen zunächst genau zu. Neben der Schilderung Ihrer gesundheitlichen Probleme kann es hilfreich sein, wenn Sie mir Einblicke in Ihren beruflichen, familiären und privaten Alltag und Auskunft über Ihre Ernährungs-, Sport- und Freizeitgewohnheiten geben.
Ich betrachte den Menschen ganzheitlich als körperliche, chemische, seelische und geistige Einheit und nicht nur einzelne, schmerzende Gliedmaße.

2. Untersuchen

Die manuelle Diagnostik erfordert viel Gespür und Erfahrung des Therapeuten. Seit über 10 Jahren wende ich diese sanfte Untersuchungsmethode zur Schmerzdiagnostik an. Die palpatorische Analyse der Funktionsstörfelder ist ein Baustein für ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Bei Ihrem ersten Besuch nehme ich eine umfassende Befundaufnahme vor. Die genaue Untersuchung des Stütz- und Bewegungsapparates lässt Schwachstellen unseres Fundamentes erkennen, welche durch gezielte Behandlung zur eigenen Stabilisation führt. Ihre Körperhaltung, Statik und Konstitution geben erste Erkenntnisse für die Diagnose. Die genaue Beobachtung des Bewegungsverhaltens, das Abtasten der Wirbelsäule, des Beckens, der Gelenke und der Gewebe sowie neurologische Untersuchungen helfen, differentialdiagnostisch individuelle Ursachen Ihrer Beeinträchtigungen abzugrenzen.

3. Behandeln

Die Behandlung soll Schmerzen lindern und das physiologische Zusammenspiel zwischen Gelenken, Muskeln und neuralen Strukturen wieder herstellen. Dazu kommen Gelenkmobilisationen und -manipulationen an den Extremitäten und der Wirbelsäule, aktive Übungen zur Eigenmobilisation oder Stabilisation, als auch Weichteiltechniken zum Einsatz. Problembezogene Information und Instruktion über die Aktivitäten des täglichen Lebens sowie über die Selbstbehandlung gehören ebenfalls zur Therapie. Ein individuell erstellter Behandlungsplan mit Dokumentation der Befunde ermöglicht mir, durch Kontrolltests und Wiederbefunde, den Verlauf der Therapie zu überprüfen und anzupassen.





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Leistungen


• Orthopädische Manuelle Therapie und Viszerale Osteopathie

  • Umfassende Anamnese und systematische Befunderhebung
  • Differenzierte Diagnosestellung und Aufklärung
  • Dokumentation der Befunde und Kontrolltests
  • Mobilisationen und Manipulationen des Bewegungsapparates und der inneren Organe
  • Stabilisation des Bewegungsapparates
  • Faszientechniken
  • Schmerztherapie und Schmerzmanagement
  • Wissenschaftlich fundierte Erklärungsmodelle bei chronischen Schmerzpatienten
  • Haltungsschulung und Skoliosebehandlung
  • Craniomandibuläre Kiefergelenksbehandlung
  • Atlasbehandlung
  • Neuromobilisation

Weitere Leistungen


• Ohr-Akupunktur
• Intrakutane Reiztherapie – Quaddeltherapie
• Kinesio- Taping
• Schröpfen
• Wärmetherapie – Naturmoorpackungen
• Triggerpunkttherapie
• Narbenbehandlung
• Manuelle Lymphdrainage
• Krankengymnastik
• Krankengymnastik nach Bobath
• Klassische Massagetherapie
• Bindegewebsmassage
• Atemtherapie
• Beckenboden- und Rückbildungstraining





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Behandlungsschwerpunkte


1. Kopf und Halswirbelsäule

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Blockierungen
  • Verspannungen
  • Bandscheibenvorfall
  • Schleudertrauma
  • KISS-Syndrom

2. Arm und Schulter

  • Rotatorenmanschettensyndrom
  • Kalkschulter
  • Schleimbeutelsyndrom
  • Schultersteife
  • Tennisellenbogen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Einschlafen der Hände

3. Lendenwirbelsäule und Becken

  • Rückenschmerzen
  • Bandscheibenvorfall
  • Ischialgie
  • Hexenschuss
  • Skoliose
  • Verspannungen
  • Blockierungen
  • Beckenfehlstellungen



4. Bein


5. weitere:





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